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ZDF-Dokumentation untersucht Geschäftsbeziehungen europäischer Unternehmen mit Belarus

  • vor 20 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Im deutschen Fernsehen wurde die Dokumentation „Belarus – Geschäfte mit einer Diktatur?“ ausgestrahlt. Sie untersucht, wie europäische Unternehmen trotz der Sanktionspolitik der EU weiterhin direkt oder indirekt Geschäfte mit Belarus machen.


Film screenshot // arte.tv
Film screenshot // arte.tv

Die für das ZDF produzierte und auf der ARTE-Plattform verfügbare Recherche untersucht Lieferketten und mögliche Wege zur Umgehung von Sanktionen. Dabei geht es um Möbel und Holzverarbeitungsprodukte, das Telekommunikationsgeschäft, Chemikalien, Mikrochips und Güter mit Bezug zur Rüstungsindustrie.


Die Filmemacher verfolgen diese Verbindungen in Deutschland, Österreich und Polen. Insbesondere gehen die Journalisten der Frage nach, ob Möbel und Holzprodukte aus Belarus trotz des Importverbots weiterhin auf den europäischen Markt gelangen können. Außerdem untersuchen sie Lieferketten für Chemikalien und Mikrochips, die möglicherweise für Russlands Krieg gegen die Ukraine von Bedeutung sind.


Die Autoren zeigen, wie komplexe Lieferketten, Zwischenhändler und internationale Handelswege die wirksame Durchsetzung von Sanktionen erschweren. Die Recherche beschränkt sich nicht auf die Frage der formalen Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, sondern stellt eine weitergehende Frage nach den Grenzen zwischen Recht, unternehmerischer Verantwortung, Menschenrechten und Profit.


Der Film thematisiert auch die Folgen der Repressionen in Belarus. Ehemalige politische Gefangene, darunter auch Gewerkschaftsaktivisten, berichten über ihre Erfahrungen.



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